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Das Visier: Wie reinigt man es?

Zuerst einmal braucht man Ruhe und Achtsamkeit. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden das Visier in Eile und ohne die nötige Sorgfalt reinigen zu wollen.

Abgesehen davon, dass das kein Vorgehen ist, zu dem wir vom Standpunkt der Sicherheit her raten würden, läuft man Gefahr, die Sicht einzuschränken und das Visier selbst zu zerkratzen, weil man vielleicht die Reinigung mit den Handschuhen durchführen will, ohne sicher zu gehen, dass in den Nähten Dinge stecken können, die die Oberfläche auf irreparable Weise beschädigen können.

Wenn du also unterwegs bist und nicht weiterkannst, weil die Sicht eingeschränkt ist, halte so bald wie möglich an und nimm den Helm ab. Einige von euch sind sicher so weitsichtig und haben im Kit eines perfekten Motorradfahrers eine Packung Feuchttücher für die Reinigung des Helms. Ansonsten kann man in der Nähe eines Cafés oder einer Tankstelle unter dem Vorwand einen Kaffee trinken zu wollen oder tanken zu müssen, das Nötige besorgen, um sein Visier zu reinigen.

Jetzt befeuchtet man es mit Wasser und gibt ein wenig neutrale Seife auf ein feuchtes Tuch oder etwas anderes, das das Visier nicht zerkratzen kann. Danach wird alles vorsichtig entfernt, was nicht nötig war. Beim anschließenden Trocknen muss man vorsichtig sein: Man benutzt besser keine Materialien, die die Oberfläche des Visiers zerkratzen können, vor allem wenn es getönt ist, da solche Visiere noch empfindlicher sind als transparente. Am besten wäre es, ein weiches und womöglich sauberes Mikrofasertuch bei sich zu haben.

Für eine optimale Reinigung, baut man es sobald man wieder zu Hause ist entsprechend der Bedienungsanleitung ab und verfährt wie oben, wobei man sich allerdings dieses Mal auf jene Teile konzentriert, die normalerweise nicht erreichbar sind, weil sie sehr dicht am Verschlussmechanismus des Visiers liegen.

Faq